Mo

05

Mär

2018

Entwicklung von Babys

Wussten Sie, dass Babys im Alter vom 3. bis 10. Tag die eigene physiologische und emotionale Erregung durch Nuckeln lindern können und das Hörvermögen gut ist, jedoch die Babys nur Objekte im Abstand von 20 bis 25 Zentimeter scharf sehen können. Am liebsten hören Babys in den ersten Tagen Stimmen und Sprachmelodien die sie bereits im Mutterleib gehört haben. (Gehirn und Geist, Familie Teil 1, 2016)

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Mo

24

Apr

2017

Gespeicherte emotionale Erfahrungen

Im limbischen System unseres Gehirn werden emotionale Erfahrungen die wir im Laufe unseres Lebens machen abgespeichert, jene mit unseren Eltern, mit Freunden, Partnerschaften usw... Auf Grund von diesen bekannten emotionalen Erfahrungen wählen wir unbewusst immer wieder das uns Vertraute und Gewohnte aus. Leider gehören dazu nicht nur positive Erfahrungen, sondern auch Negative. Das heißt wir ziehen auch jene Menschen an, die uns ev. nicht gut tun. Aber das Gute daran ist, dass wir lebenslang lernen können und neue Interaktionsmuster antrainieren können und somit neue und positive Erfahrungen machen können. Also wenn Sie sich manchmal fragen, warum treffe ich immer wieder auf dieselben Menschen, die mich zB ausnützen oder mich schlecht behandeln, dann könnten Sie hier nun eine Antwort darauf gefunden haben.

(Das Neuroaffektive Bilderbuch, Marianne Bentzen, 2016)

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Mi

12

Apr

2017

Proximale Entwicklungszone

Laut dem russischen Kinderpsychologen Lev Vygotsky (verstorben 1934 in Moskau) gibt es bei uns Menschen die proximale Entwicklungszone, d.h. Kinder wie auch Erwachsene können innerhalb dieser Zone gut lernen, sodass es auch Spaß macht und das Anspruchsniveau nicht zu überfordernd ist, diese Zone garantiert auch Erfolgsaussichten. ZB wenn ein Kind Radfahren gelernt hat, dann sollte man eine Strecke wählen, die auch für das Können des Kindes angemessen ist und wenn es sich dann ein wenig sicherer fühlt, kann man mit der nächsten Lernstufe beginnen. Auch bei uns Erwachsenen ist das so, wenn wir es gewohnt sind nur im flachen Gebiet Radzufahren und wir wollen Mountainbiken lernen, dann sollten wir dies schön langsam steigern, damit es uns auch Spaß macht und uns nicht zu sehr überfordern. Wenn wir Kinder ständig zu sehr überfordern, dann verlieren sie den Spaß daran und es kann passieren, dass sie eine gewisse Sportart gar nicht mehr ausführen wollen.

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Di

04

Apr

2017

Wieder mehr spüren

Was wir derzeit in unserer kulturellen Entwicklung beobachten können, ist dass wir gelernt haben uns mehr im rationalen Teil unseres Gehirns aufzuhalten: zu denken, zu analysieren und rationales Verstehen. Daraus entsteht jener Nachteil, dass wir verlernt haben zu spüren, auf die Signale unseres Körpers nicht mehr zu achten. Steven Porges (Die Polyvagal-Theorie und die Suche nach Sicherheit, 2017) beschreibt dazu einen sehr wichtig Vorgang in unserem Körper. Der Vagusnerv entspringt aus dem Hirnstamm und hat feine Verästelungen durch den ganzen Körper, er ist zuständig um wichtige psycho-physische Prozesse in uns zu verarbeiten. Um nun eine Thema ganzheitlich und besser verarbeiten zu können, wäre es sehr wichtig sich immer auch darauf zu konzentrieren: wie fühlt sich dieses Thema in meinem Körper an. Also wenn wir zum Beispiel Gedankenkreisen stoppen wollen, dann könnten wir so vorgehen, wie es Robert Weisz, eine amerikanischer Psychotherapeut vorschlägt: wie fühlt sich dieser Gedanke im Körper an und wo kannst du diese Emotion wahrnehmen und gehe ganz damit in Kontakt, damit dieses Thema in seiner ganzen Dimension verarbeitet werden kann.

 

Ich lade Sie daher zu folgender Übung ein: Wenn Sie ein Thema haben, dass Sie belastet und Ihre Gedanken drehen sich im Kreis, dann spüren Sie hin wie sich dieses Thema im Körper anfühlt und wo Sie das spüren können, zB Druck im Brustkorb und gehen Sie ganz damit in Kontakt und atmen Sie gleichzeitig tief und gleichmäßig und warten Sie ab was passiert. So unterstützen Sie ihr Gehirn und ihr Nervensystem dabei Probleme, Fragestellungen, Themen besser zu verarbeiten und neue Lösungen zu kreieren. Viel Freude damit!

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Do

30

Mär

2017

Konzentration auf die Atmung

Wussten Sie, dass durch die direkte Konzentration auf die Atmung sich das vegetative Nervensystem beruhigen lässt? Der Herzschlag verlangsamt sich, Gedankenreisen vermindert sich und je öfter Sie üben langsam und tief zu atmen, desto ruhiger und gelassener können Sie in alltäglichen und beruflichen Situationen werden. Ich lade Sie daher wieder zu einer kurzen Übung ein: Zählen Sie beim Einatmen bis 3 und beim Ausatmen bis 4 und nehmen Sie sich dafür Zeit so oft Sie können. Und nehmen Sie wahr wie sich die achtsame Aufmerksamkeitslenkung auf die Atmung gleichzeitig auf Ihr inneres Wohlbefinden auswirkt.

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